Osteopathie für Kinder & Säuglinge

Osteopathie für Säuglinge?

Die ersten Monate und Jahre sind für Ihr Kind die intensivste Wachstums- und Entwicklungsphase überhaupt, eine Zeit, in der innere und äußere Einflüsse sich besonders stark auswirken. Besonders hilfreich ist es, wenn Sie Ihr Kind regelmäßig osteopathisch untersuchen lassen; denn die Osteopathie mit ihren sanften, ganzheitlichen Behandlungen ist sowohl präventiv als auch bei akuten Problemen eine ausgezeichnete Möglichkeit, Ihren Säugling bei seiner gesunden Entwicklung zu unterstützen. Für die meisten Kinder ist die Geburt – die komplikationsfreie ebenso wie eine Zangen-, Saugglockengeburt oder ein Kaiserschnitt – eine extreme körperliche und psychische Erfahrung: Ein enormer Druck auf Kopf, Wirbelsäule und Körper, dazu die ersten Stress-Erfahrungen im Leben eines Menschen – das kann zu geburtstraumatischen Symptomen wie Unruhe oder Schlafproblemen führen.

Auch können z.B. äußerlich nicht sichtbare Schädelverformungen später zu Rückenproblemen oder Kopfschmerzen führen. Eine osteopathische Behandlung direkt nach der Geburt kann die strukturellen Ungleichgewichte in ihren Anfängen ausgleichen.

Bei welchen Beschwerden hilft die Osteopathie meinem Baby?

Viele Beschwerden und Symptome von Säuglingen und Kleinkindern sind auf die Geburt zurückzuführen. Die ganzheitliche Osteopathie mit ihren individuellen, sehr ruhigen Techniken kann hier ausgleichend und auflösend wirken:
  • Schlafprobleme, Unruhe, „Schreikinder“
  • Störungen im Bewegungsapparat wie einer angeborenen Hüftdysplasie
  • motorische Entwicklungsverzögerung (Kiss-Syndrom)
  • Schiefhals, Schädeldeformation
  • Lähmungen des Armes
  • Blähungen, „Dreimonatskoliken“
  • übermäßiges Spucken
  • Verdauungsprobleme (Verstopfung, Durchfall)
  • Infektanfälligkeit
  • u.v.m.

Und wenn mein Kind schon älter ist?

Symptome wie ein Beckenschiefstand, Fußfehlstellungen, Rücken- oder Kopfschmerzen, O- und X-Beine, aber auch Verhaltensstörungen, Lern- und Konzentrationsschwächen, Stottern oder Kopfschmerzen sind häufig auf frühkindliche Störungen zurückzuführen. Deshalb ist es in jedem Alter hilfreich, Ihr Kind osteopathisch behandeln und begleiten zu lassen.

Hilfe, mein Kind braucht eine Zahnspange!

Zahnspangen dienen der Verschiebung von Zähnen und Kiefer. Dabei geht die Behandlung zwangsläufig mit einer geringeren Beweglichkeit innerhalb des Schädels und mit Veränderungen im Kiefer einher. Das führt häufig zu Verspannungen in der Halswirbelsäule mit Symptomen wie Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit oder Kopfschmerzen. Die Osteopathie mit ihrem ganzheitlichen Wirken ist hier eine hervorragende Begleitung, denn sie behandelt nicht nur den Kiefer selbst, sondern hilft, die Belastung für den Organismus gering zu halten und das Ergebnis der kieferorthopädischen Behandlung in das gesamte Gleichgewicht des Körpers zu integrieren. Gerade bei einer „festen Zahnspange“ ist die regelmäßige osteopathische Behandlung notwendig.

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