Manuelle Lymphdrainage

Im "Zauberberg" schreibt Thomas Mann: "Die Lymphe, das ist das Allerfeinste (...) und Zarteste im ganzen Körperbetrieb". Er beschreibt damit die grundlegende funktionelle Bedeutung des Lymphsystems, das vielfältige Aufgaben hat: Die Lymphe transportiert z. B. Nährstoffe und Sauerstoff in das Gewebe oder leitet Eiweiße und Stoffwechselprodukte aus. Die Manuelle Lymphdrainage ist immer dann sinnvoll, wenn eine Verschlackung des Bindegewebes vorliegt, durch die sich Giftstoffe im Gewebe ablagert. Mit viel Fingerspitzengefühl und genauer anatomischer Kenntnis regt die Therapeutin den Lymphfluss an. Durch die sanft kreisenden, vibrierenden und drainierenden Handgriffe werden Schlacken abgebaut und Giftstoffe aus dem Gewebe abtransportiert. Durch die Manuelle Lymphdrainage werden also Blockaden aufgehoben, das Immunsystem wird unterstützt. Diese Behandlungsmethode hat außerdem Auswirkungen auf das vegetative Nervensystem: Durch die Entspannung im ganzen Körper wirkt sie angenehm und beruhigend.

Indikationen

  • Rheuma
  • Allergien
  • Asthma
  • Schuppenflechte
  • Neurodermitis
  • Ekzeme
  • andere Hauterkrankungen
  • Cellulitis
  • Ödeme
  • und viele mehr.
Auch Depressionen, Schlafstörungen oder Migräne können die Folge unzureichender Sauerstoffversorgung des Blutes sein. Hilfreich ist die HOT auch als
  • begleitende Krebstherapie oder bei einer
  • Immunschwäche.

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